Zander
Lateinischer Name: Sander lucioperca
Aussehen: Der Zander ist ein Knochenfisch und gehört zu der Ordnung der Barsche. Weitere Namen für ihn sind u.a. Sander, Hechtbarsch, oder Schill. Er besitzt einen langschnauzigen Kopf, der leicht abgeflacht ist. Die spitz zulaufende Schnauze hat eine weite, endständige Mundspalte. Der Zander verfügt über Bürstenzähne und lange spitze Fangzähne. Sein Körper ist kräftig und langgestreckt mit kleinen Schuppen. Der Rücken ist grünlichgrau und der Bauch silberweiß. Zwei getrennte, eng hintereinanderliegende Rückenflossen mit dunklen Punktreihen sind für ihn charakteristisch. Er hat 8-10 Querstreifen, die schon bei den Jungfischen gut zu sehen und im Alter meist verwachsen sind. Der Zander erreicht eine Länge von ca. 70-120 cm, max. 150cm und erreicht dabei ein Gewicht von 12-19 kg. Er wird 12-20 Jahre alt und gilt als wertvoller Speisefisch.
Lebensraum/Verhalten: Der Zander stammt ursprünglich östlich der Elbe von Schweden über Rußland bis zum kaspischen Meer. Durch Besatzmaßnahmen ist er heute nahezu im gesamten Europa verbreitet. Die meisten Vorkommen sind in Unterläufen der großen Flüsse anzutreffen. Langsam fließende Flüsse, Seen ,aber auch die Hafenbecken Europas bieten ihm Lebensraum. Als größter Süßwasserbarsch Europas dringt er auch bis in das Brackwasser der Nord- und Ostsee vor. Tagsüber versteckt er sich in den tiefen planktontrüben Wasserzonen der Gewässer. Der Zander ist dämmerungs- und nachtaktiv. Selten hält er sich in den pflanzenreichen Uferzonen auf.
Nahrung: Als Jungfische ernährt sich der Zander von Plankton und Insektenlarven. Erwachsen ist der Zander ein ausgesprochener Raubfisch. Hier wird er jedoch nur für kleinere Fische eine Gefahr. Beutefische sind u.a. Moderlieschen, Ukeleien, Döbel, Rotauge und kleine Barsche.
Vermehrung: Die Laichzeit ist April bis Mai. Im sandig-kiesigen Untergrund des Wohngewässers legt das Männchen eine Mulde an. Bevorzugt werden bei der Wahl der Lage versunkene Äste oder Wurzelwerk. In die Laichgrube legt das Zanderweibchen seinen klebrigen Laich, oft als ein Klumpen mit etwa 150.000- 300.000 Eiern ab. Bis zum Schlüpfen der Larven nach ca. 10 Tagen, bei einer Wassertemperatur von ca. 12-15°C, wird der Laichplatz von Zandermännchen bewacht und gegen Artgenossen verteidigt.
Gefährdung: Der regionale Bestand im Wohngewässer kann durch falschen Besatz in Gefahr geraten. Ein Falschbesatz des Wohngewässers mit dem Hecht als Konkurrenten kann den Zanderbestand zum Beispiel enorm schaden. Da der Ablaich auf dem Grund des Wohngewässers geschieht kann eine zunehmende Verschlammung des Gewässergrundes zur Gefährdung durch fehlenden Nachwuchs führen. Gesamt gesehen gilt der Zander in Europa jedoch nicht zu den gefährdeten Arten.
Schutz: Landesabhängig. Fangverbote während der Laichzeit und Mindestgrößen für den Fang von z.B. 40 cm sind hier zu nennen.
Aussehen: Der Zander ist ein Knochenfisch und gehört zu der Ordnung der Barsche. Weitere Namen für ihn sind u.a. Sander, Hechtbarsch, oder Schill. Er besitzt einen langschnauzigen Kopf, der leicht abgeflacht ist. Die spitz zulaufende Schnauze hat eine weite, endständige Mundspalte. Der Zander verfügt über Bürstenzähne und lange spitze Fangzähne. Sein Körper ist kräftig und langgestreckt mit kleinen Schuppen. Der Rücken ist grünlichgrau und der Bauch silberweiß. Zwei getrennte, eng hintereinanderliegende Rückenflossen mit dunklen Punktreihen sind für ihn charakteristisch. Er hat 8-10 Querstreifen, die schon bei den Jungfischen gut zu sehen und im Alter meist verwachsen sind. Der Zander erreicht eine Länge von ca. 70-120 cm, max. 150cm und erreicht dabei ein Gewicht von 12-19 kg. Er wird 12-20 Jahre alt und gilt als wertvoller Speisefisch.
Lebensraum/Verhalten: Der Zander stammt ursprünglich östlich der Elbe von Schweden über Rußland bis zum kaspischen Meer. Durch Besatzmaßnahmen ist er heute nahezu im gesamten Europa verbreitet. Die meisten Vorkommen sind in Unterläufen der großen Flüsse anzutreffen. Langsam fließende Flüsse, Seen ,aber auch die Hafenbecken Europas bieten ihm Lebensraum. Als größter Süßwasserbarsch Europas dringt er auch bis in das Brackwasser der Nord- und Ostsee vor. Tagsüber versteckt er sich in den tiefen planktontrüben Wasserzonen der Gewässer. Der Zander ist dämmerungs- und nachtaktiv. Selten hält er sich in den pflanzenreichen Uferzonen auf.
Nahrung: Als Jungfische ernährt sich der Zander von Plankton und Insektenlarven. Erwachsen ist der Zander ein ausgesprochener Raubfisch. Hier wird er jedoch nur für kleinere Fische eine Gefahr. Beutefische sind u.a. Moderlieschen, Ukeleien, Döbel, Rotauge und kleine Barsche.
Vermehrung: Die Laichzeit ist April bis Mai. Im sandig-kiesigen Untergrund des Wohngewässers legt das Männchen eine Mulde an. Bevorzugt werden bei der Wahl der Lage versunkene Äste oder Wurzelwerk. In die Laichgrube legt das Zanderweibchen seinen klebrigen Laich, oft als ein Klumpen mit etwa 150.000- 300.000 Eiern ab. Bis zum Schlüpfen der Larven nach ca. 10 Tagen, bei einer Wassertemperatur von ca. 12-15°C, wird der Laichplatz von Zandermännchen bewacht und gegen Artgenossen verteidigt.
Gefährdung: Der regionale Bestand im Wohngewässer kann durch falschen Besatz in Gefahr geraten. Ein Falschbesatz des Wohngewässers mit dem Hecht als Konkurrenten kann den Zanderbestand zum Beispiel enorm schaden. Da der Ablaich auf dem Grund des Wohngewässers geschieht kann eine zunehmende Verschlammung des Gewässergrundes zur Gefährdung durch fehlenden Nachwuchs führen. Gesamt gesehen gilt der Zander in Europa jedoch nicht zu den gefährdeten Arten.
Schutz: Landesabhängig. Fangverbote während der Laichzeit und Mindestgrößen für den Fang von z.B. 40 cm sind hier zu nennen.

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