Seezunge
Lateinischer Name: Solea solea
Aussehen: Die Seezunge gehört zu den Plattfischen und kann bis zu 17 Jahre alt werden. Sie kann eine Größe von 50 bis 60cm und ein Gewicht von etwa 300-400 Gramm erreichen, wobei die weibchen etwas größer als die Männchen sind. Der Körper weist eine länglich, ovale Form auf. Im Gegensatz zu anderen Arten hat die Seezunge vollentwickelte Brustflossen. An der Seite liegen zwei Flossen, die den ganzen Körper umranden. Der Kopf ist gerundet und kurz mit zwei oben liegenden Augen, die auf der rechten Seite liegen. An den Augen beginnt auch bereits die Rückenflosse. Der Schwanz ist rund ausgebildet und die Afterflosse reicht bis zu diesem. Die Nasenlöcher liegen auf der Blickseite und sind klein und weit von einander entfernt. Farblich passt sich die Seezunge ihrem Untergrund optimal an, dadurch ist sie manchmal schwer zu erkennen. Die Unterseite ist hellgrau bis weiß, die Oberseite meist bräunlich mit kleineren Flecken. Ihre Blindseite ist heller. Die Seezunge gehört zu den beliebtesten und teuersten Speisefischen.
Lebensraum/Verhalten: Die Seezunge ist ein Einzelgänger und lebt auf sandigen und weichen Böden bis zu einer Tiefe von 150 Metern. Man findet sie in Küstennahen Gebieten der Nordsee und im Wattenmeer. Nachts wird sie aktiv und geht auf Beutejagd, tagsüber gräbt sie sich dagegen im Sand ein lugt nur mit ihren Augen hervor. Die Seezunge ist kälteempfindlich und zieht sich deshalb in den kälteren Monaten in tiefe Senken des Meeres zurück, um dort wärmere Wasserzonen zu erreichen. Im Frühjahr wenn es wärmer wird kommt sie wieder in die Küstengebiete. Ein besonderes Verhalten zeigt sie, wenn sie von einem Feind angegriffen wird. Sie kann das giftige Petermännchen imitieren, welches ihre Angreifer fürchten.
Nahrung: Die Nahrung der Seezunge besteht überwiegend aus Muscheln, Krebsen und gelegentlich auch kleinen Krebsen. Auf Beutejagd geht sie in der Nacht, dafür hat sie unten am Kopf Tastorgane, die ihr auch im dunkeln eine erfolgreiche Jagd ermöglichen.
Vermehrung: Die Seezunge erreicht ihre Geschlechtsreife im Alter von drei bis fünf Jahren. Die Laichzeit findet Anfang des Sommers im flachen Küstengewässern statt. Die Larven schlüpfen nach etwa zehn Tagen im freien Wasser und sind zunächst wie andere Fische symmetrisch gebaut. Erst im Laufe ihrer weiteren Entwicklung legen sie sich flach und nehmen nach und nach das Plattfisch Aussehen an.
Gefährdung: Die Seezunge gilt nicht zu den gefährdeten Arten
Schutz: Zur Zeit sind keine Schutzmaßnahmen bekannt.
Aussehen: Die Seezunge gehört zu den Plattfischen und kann bis zu 17 Jahre alt werden. Sie kann eine Größe von 50 bis 60cm und ein Gewicht von etwa 300-400 Gramm erreichen, wobei die weibchen etwas größer als die Männchen sind. Der Körper weist eine länglich, ovale Form auf. Im Gegensatz zu anderen Arten hat die Seezunge vollentwickelte Brustflossen. An der Seite liegen zwei Flossen, die den ganzen Körper umranden. Der Kopf ist gerundet und kurz mit zwei oben liegenden Augen, die auf der rechten Seite liegen. An den Augen beginnt auch bereits die Rückenflosse. Der Schwanz ist rund ausgebildet und die Afterflosse reicht bis zu diesem. Die Nasenlöcher liegen auf der Blickseite und sind klein und weit von einander entfernt. Farblich passt sich die Seezunge ihrem Untergrund optimal an, dadurch ist sie manchmal schwer zu erkennen. Die Unterseite ist hellgrau bis weiß, die Oberseite meist bräunlich mit kleineren Flecken. Ihre Blindseite ist heller. Die Seezunge gehört zu den beliebtesten und teuersten Speisefischen.
Lebensraum/Verhalten: Die Seezunge ist ein Einzelgänger und lebt auf sandigen und weichen Böden bis zu einer Tiefe von 150 Metern. Man findet sie in Küstennahen Gebieten der Nordsee und im Wattenmeer. Nachts wird sie aktiv und geht auf Beutejagd, tagsüber gräbt sie sich dagegen im Sand ein lugt nur mit ihren Augen hervor. Die Seezunge ist kälteempfindlich und zieht sich deshalb in den kälteren Monaten in tiefe Senken des Meeres zurück, um dort wärmere Wasserzonen zu erreichen. Im Frühjahr wenn es wärmer wird kommt sie wieder in die Küstengebiete. Ein besonderes Verhalten zeigt sie, wenn sie von einem Feind angegriffen wird. Sie kann das giftige Petermännchen imitieren, welches ihre Angreifer fürchten.
Nahrung: Die Nahrung der Seezunge besteht überwiegend aus Muscheln, Krebsen und gelegentlich auch kleinen Krebsen. Auf Beutejagd geht sie in der Nacht, dafür hat sie unten am Kopf Tastorgane, die ihr auch im dunkeln eine erfolgreiche Jagd ermöglichen.
Vermehrung: Die Seezunge erreicht ihre Geschlechtsreife im Alter von drei bis fünf Jahren. Die Laichzeit findet Anfang des Sommers im flachen Küstengewässern statt. Die Larven schlüpfen nach etwa zehn Tagen im freien Wasser und sind zunächst wie andere Fische symmetrisch gebaut. Erst im Laufe ihrer weiteren Entwicklung legen sie sich flach und nehmen nach und nach das Plattfisch Aussehen an.
Gefährdung: Die Seezunge gilt nicht zu den gefährdeten Arten
Schutz: Zur Zeit sind keine Schutzmaßnahmen bekannt.

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