Rotfeder
Lateinischer Name: Scardinius erythrophthalmus
Aussehen: Die Rotfeder stammt aus der Familie der Karpfenfische und erreicht eine durchschnittliche Länge von 20-30 cm mit einem Gewicht von etwa 300 Gramm. Der Körper ist nur wenig gestreckt und seitlich abgeflacht. Das Maul ist leicht oberständig. Der Rücken ist grausilbrig gefärbt und wird zu den Seiten hin heller, der Bauch ist weißlich gefärbt. Die Flossen sind häufig rötlich gefärbt, eine Ausnahme bilden die Rückenflossen. Zwischen Bauch- und Afterflosse ist der Bauch gekielt. Die Rückenflosse beginnt deutlich hinter der Bauchflosse und weist 10-12 Strahlen auf. Die Schwanzflosse weist 19, die Brustflosse 16-17, die Bauchflosse 10 und die Afterflosse 12-15 Strahlen auf. Eine Fettflosse ist nicht vorhanden. Entlang der Seitenlinie zählt man 37-43 Schuppen.
Lebensraum/Verhalten: Die Rotfeder lebt vor allem in stehenden und langsam fließenden Gewässern, dabei bildet sie kleine Schwärme. Sie bevorzugen nicht allzu tiefe Gewässerabschnitte mit einer starken Vegetation. Die Rotfeder kommt in Deutschland in allen ihr zusagenden Gewässern vor, ein leichter Rückgang ist jedoch zu verzeichnen.
Nahrung: Vorwiegend besteht die Nahrung der Rotfeder aus Pflanzenteilen und Pflanzenaufwuchs, aber auch Zooplankton und kleine Wirbellose werden von ihr aufgenommen.
Vermehrung: Die Geschleichtsreife erreichen die Rotfedern im Alter von 2-3 Jahren und ihre Laichzeit findet dann in den Monaten April bis Juni statt. Die Rotfeder benötigt zum Ablaichen eine Wassertemperatur von 18 Grad und bildet kleine Gruppen, teilweise laichen sie auch paarweise. Die Weibchen suchen sich Pflanzenreiche Stellen, wo Sie bis zu 200.000 klebrige, rötlich-transparente Eier mit einer Größe von etwa 1,5 mm abgeben, die sich an Pflanzenteile heften. Nach 4-10 Tagen schlüpfen die Larven, die sich zunächst von ihrem Dottersack ernähren (meist etwa 10 Tage). Danach werden sie schwimmfähig und ernähren sich von Zooplankton.
Gefährdung: Die Rotfeder wird als potentiell gefährdet bis ungefährdet eingestuft. Das Vorkommen ist jedoch leicht rückläufig.
Schutz: Die Wiederbeschaffung und Erhaltung von pflanzenreichen Ufergürteln kann für ausreichenden Lebensraum der Rotfeder dienen.
Aussehen: Die Rotfeder stammt aus der Familie der Karpfenfische und erreicht eine durchschnittliche Länge von 20-30 cm mit einem Gewicht von etwa 300 Gramm. Der Körper ist nur wenig gestreckt und seitlich abgeflacht. Das Maul ist leicht oberständig. Der Rücken ist grausilbrig gefärbt und wird zu den Seiten hin heller, der Bauch ist weißlich gefärbt. Die Flossen sind häufig rötlich gefärbt, eine Ausnahme bilden die Rückenflossen. Zwischen Bauch- und Afterflosse ist der Bauch gekielt. Die Rückenflosse beginnt deutlich hinter der Bauchflosse und weist 10-12 Strahlen auf. Die Schwanzflosse weist 19, die Brustflosse 16-17, die Bauchflosse 10 und die Afterflosse 12-15 Strahlen auf. Eine Fettflosse ist nicht vorhanden. Entlang der Seitenlinie zählt man 37-43 Schuppen.
Lebensraum/Verhalten: Die Rotfeder lebt vor allem in stehenden und langsam fließenden Gewässern, dabei bildet sie kleine Schwärme. Sie bevorzugen nicht allzu tiefe Gewässerabschnitte mit einer starken Vegetation. Die Rotfeder kommt in Deutschland in allen ihr zusagenden Gewässern vor, ein leichter Rückgang ist jedoch zu verzeichnen.
Nahrung: Vorwiegend besteht die Nahrung der Rotfeder aus Pflanzenteilen und Pflanzenaufwuchs, aber auch Zooplankton und kleine Wirbellose werden von ihr aufgenommen.
Vermehrung: Die Geschleichtsreife erreichen die Rotfedern im Alter von 2-3 Jahren und ihre Laichzeit findet dann in den Monaten April bis Juni statt. Die Rotfeder benötigt zum Ablaichen eine Wassertemperatur von 18 Grad und bildet kleine Gruppen, teilweise laichen sie auch paarweise. Die Weibchen suchen sich Pflanzenreiche Stellen, wo Sie bis zu 200.000 klebrige, rötlich-transparente Eier mit einer Größe von etwa 1,5 mm abgeben, die sich an Pflanzenteile heften. Nach 4-10 Tagen schlüpfen die Larven, die sich zunächst von ihrem Dottersack ernähren (meist etwa 10 Tage). Danach werden sie schwimmfähig und ernähren sich von Zooplankton.
Gefährdung: Die Rotfeder wird als potentiell gefährdet bis ungefährdet eingestuft. Das Vorkommen ist jedoch leicht rückläufig.
Schutz: Die Wiederbeschaffung und Erhaltung von pflanzenreichen Ufergürteln kann für ausreichenden Lebensraum der Rotfeder dienen.

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