Rotauge
Lateinischer Name: Rutilus rutilus
Aussehen: Das Rotauge gehört zu der Gattung der Karpfenfische und erreicht eine durchschnittliche Größe von 25-45 cm und ein Gewicht bis zu 1,5 Kilo. Das Rotauge besitzt einen leicht gestreckten und seitlich abgeflachten Körper mit einem endständigen Maul. Die Augen sind rötlich, daher rührt auch der Name. Der Rücken ist grausilbern gefärbt und wird an den Seiten heller bis zu einer weißlich gefärbten Bauchseite. Die Flossen sind leicht orange gefärbt, Ausnahme bildet nur die Rückenflosse. Zwischen Bauch- und Afterflosse ist der Bauch gekielt. Die Rückenflosse weist 12-14, die Schwanzflosse 19, die Brustflosse 16, Die Bauchflosse 10 und die Afterflosse 12-14 Strahlen auf. Das Rotauge besitzt keine Fettflosse. Entlang der Seitenlinie liegen 42-45 Schuppen.
Lebensraum/Verhalten: Das Rotauge gehört zu den verbreitetsten Fischarten in den europäischen Binnengewässern. Gewässer die stehen oder langsam fließen werden dabei bevorzugt. Auch in den Brackwasserbereichen der Ostsee kann man das Rotauge finden. Für Raubfische und fischfressende Vögel ist das Rotauge ein wichtiger Nährfisch.
Nahrung: Die Nahrung des Rotauges besteht überwiegend aus Zooplankton, aber auch Insekten und Pflanzenreste werden verspeist. Größere Artgenossen können auch räuberisch werden.
Vermehrung: Die Geschlechtreife erhalten die Rotaugen im Alter von 4 bis 5 Jahren. Die Laichzeit findet in den Monaten April bis Mai statt. In Fließgewässern unternehmen die Rotaugen Laichwanderungen, aus dem Brackwasser ziehen sie sich zurück in die Flüsse. Die Färbung der Männchen wird zu dieser Zeit deutlich intensiver. Auf dem Kopf und am Rumpf bildet sich ein Laichausschlag. Sie sammeln sich zu größeren Schwärmen und die Weibchen legen pro Kilo Körpergewicht bis zu 400.000 klebrige Eier mit einer Größe von 1,0-1,5 mm auf Pflanzen, Wurzeln oder am Grund ab. Die Larven schlüpfen nach etwa 5-10 Tagen, sind noch nicht schwimmfähig und ernähren sich zunächst von ihrem Dottersack. Erst nach weiteren 3-8 Tagen erhalten sie ihre Schwimmfähigkeit.
Gefährdung: Das Rotauge ist in ganz Deutschland gleichmäßig verteilt und wird nicht als gefährdet eingestuft.
Schutz: Zur Zeit sind keine Schutzmaßnahmen bekannt.
Aussehen: Das Rotauge gehört zu der Gattung der Karpfenfische und erreicht eine durchschnittliche Größe von 25-45 cm und ein Gewicht bis zu 1,5 Kilo. Das Rotauge besitzt einen leicht gestreckten und seitlich abgeflachten Körper mit einem endständigen Maul. Die Augen sind rötlich, daher rührt auch der Name. Der Rücken ist grausilbern gefärbt und wird an den Seiten heller bis zu einer weißlich gefärbten Bauchseite. Die Flossen sind leicht orange gefärbt, Ausnahme bildet nur die Rückenflosse. Zwischen Bauch- und Afterflosse ist der Bauch gekielt. Die Rückenflosse weist 12-14, die Schwanzflosse 19, die Brustflosse 16, Die Bauchflosse 10 und die Afterflosse 12-14 Strahlen auf. Das Rotauge besitzt keine Fettflosse. Entlang der Seitenlinie liegen 42-45 Schuppen.
Lebensraum/Verhalten: Das Rotauge gehört zu den verbreitetsten Fischarten in den europäischen Binnengewässern. Gewässer die stehen oder langsam fließen werden dabei bevorzugt. Auch in den Brackwasserbereichen der Ostsee kann man das Rotauge finden. Für Raubfische und fischfressende Vögel ist das Rotauge ein wichtiger Nährfisch.
Nahrung: Die Nahrung des Rotauges besteht überwiegend aus Zooplankton, aber auch Insekten und Pflanzenreste werden verspeist. Größere Artgenossen können auch räuberisch werden.
Vermehrung: Die Geschlechtreife erhalten die Rotaugen im Alter von 4 bis 5 Jahren. Die Laichzeit findet in den Monaten April bis Mai statt. In Fließgewässern unternehmen die Rotaugen Laichwanderungen, aus dem Brackwasser ziehen sie sich zurück in die Flüsse. Die Färbung der Männchen wird zu dieser Zeit deutlich intensiver. Auf dem Kopf und am Rumpf bildet sich ein Laichausschlag. Sie sammeln sich zu größeren Schwärmen und die Weibchen legen pro Kilo Körpergewicht bis zu 400.000 klebrige Eier mit einer Größe von 1,0-1,5 mm auf Pflanzen, Wurzeln oder am Grund ab. Die Larven schlüpfen nach etwa 5-10 Tagen, sind noch nicht schwimmfähig und ernähren sich zunächst von ihrem Dottersack. Erst nach weiteren 3-8 Tagen erhalten sie ihre Schwimmfähigkeit.
Gefährdung: Das Rotauge ist in ganz Deutschland gleichmäßig verteilt und wird nicht als gefährdet eingestuft.
Schutz: Zur Zeit sind keine Schutzmaßnahmen bekannt.

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