Regenbogenforelle

Lateinischer Name: Oncorhynchus mykiss

Aussehen: Die Regenbogenforelle kann eine Länge von 80 cm und ein Gewicht von 10 Kilo erreichen. Der Körper ist leicht hochrückig und die bis hinter das Auge reichende Maulspalte ist endständig. Es gibt bei der Regenbogenforelle Arten mit verschiedenen Körperformen. Typisch ist natürlich ihre Färbung, woher sie auch ihren Namen hat. Die Seiten sind rosa bis rot gefärbt, der Bauch weist eine weißliche Färbung auf. Kopf, Rücken und Seiten, sowie Rücken-, Fett- und Schwanzflosse sind mit dichten schwarzen Punkten besetzt. Auf der Seitenlinie zählt man 125-160 Schuppen. Die Rückenflosse weist 14, die Schwanzflosse 19, die Brustflosse 13, die Bauchflosse 9 und die Afterflosse 13 Strahlen auf. Eine Fettflosse, wir oben schon erwähnt, ist vorhanden.

Lebensraum/Verhalten: Die Bachforelle wurde in Deutschland eingeführt und ist kein heimischer Fisch. Mittlerweile ist er aber in ganz Deutschland weit verbreitet.
Nahrung: Die jungen Regenbogenforellen ernähren sich von wirbellosen Kleintieren, ältere Tiere auch von Fischen und Amphibien.

Vermehrung: Normal findet eine natürliche Fortpflanzung in Deutschland nicht statt. Es gibt jedoch Ausnahmen. Die Geschlechtsreife erreicht die Regenbogenforelle im Alter von 2-3 Jahren. Die Laichzeit findet in den Monaten November bis Mai statt. Dabei legen die Weibchen etwa 2.000 Eier pro Kilo Körpergewicht ab, die eine Größe von etwa 3,5-6 mm haben. Die Männchen schlagen in den Untergrund eine Laichgrube, in die das Weibchen seine Eier legt. Diese decken sie mit einem Laichsubstrat ab.

Gefährdung: Die Regenbogenforelle gilt nicht als einheimische Art und daher auch nicht als gefährdet.

Schutz: Sie muss nicht geschützt werden. Die Regenbogenforelle stellt eher eine Konkurrenz für einheimische Arten dar, in Bezug auf Nahrung und Lebensraum.