Lachs
Lateinischer Name: Salmo salar

Aussehen: Der atlantische Lachs hat einen langgestreckten Körper mit einem schlanken Schwanzstiel. Der Rücken weist eine blaugraue Färbung auf, die Seiten sind heller und weisen einige dunkle Punkte auf. Sehr junge Lachse werden schnell mit der Bachforelle verwechselt, da ihre Färbung dieser ähnelt. Entlang der Seitenlinie werden 120-130 Schuppen gezählt. Die Pflugscharbeinplatte ist zahnlos. Die Rückenflosse weist 12-15, die Schwanzflosse 19, die Brustflosse 14, die Bauchflosse 9 und die Afterflosse 8-11 Strahlen auf. Eine Fettflosse ist vorhanden.

Lebensraum/Verhalten: Als erwachsenes Tier hält sich der atlantische Lachs in küstennahen Gewässern der Nord- und Ostsee auf. Nur Jungfische verbringen die ersten 2 bis 3 Lebensjahre im Süßwasser, dabei bevorzugen sie schnell strömende, kühle und sauerstoffreiche Flussbereiche.

Nahrung: Die Jungtiere des atlantischen Lachses ernähren sich von Kleinkrebsen und Insekten. Als erwachsener Fisch gilt er zu den Räubern und macht sich auf Beutejagd nach vor allem Fischen, wie zum Beispiel der Hering.

Vermehrung: Zur Fortpflanzung wandert der Lachs in die Flüsse und Ströme. Die Männchen nehmen an ihrer Seite eine rötliche Färbung ein mit roten Punkten. Der Unterkiefer verlängert sich zum sogenannten Laichhaken. Anfang November bis Ende Februar erreichen der Lachs sein Laichgebiet. Das Weibchen schlägt Laichgruben in den kiesigen Untergrund. Bei der Ablage werden die klebrigen Eier mit einer Größe von 5-7 mm in die Kieszwischenräume geschwemmt. Insgesamt gibt ein Weibchen ca. 2.000 Eier pro Kilo Gewicht verteilt über mehrere Tage ab. Dabei werden die Eier von mehreren Männchen befruchtet. Die meisten Elterntiere sterben nach dem Laichen. Die Larven schlüpfen nach etwa 80-210 Tagen, abhängig von der Wassertemperatur. Die ersten 40 Tage ernähren sich die Larven von ihrem Dottersack, später nehmen sie Anflugnahrung und Bodentiere zu sich. Nach etwa 1-5 Jahren verändert sich ihre Färbung und sie wandern ins Meer ab. Dort dauert es weitere 1-4 Jahre bis sie geschlechtsreif sind.

Gefährdung: Der Lachs war zwischenzeitlich in Deutschland ganz verschollen. Dies kam vor allem durch die Überfischerung. Heute trifft man den Lachs selten aber regelmäßig in Flüssen an.

Schutz: Zur Zeit sind keine Schutzmaßnahmen bekannt.