Kaulbarsch
Lateinischer Name: Gymnocephalus cernuus
Aussehen: Der Kaulbarsch erreicht eine Länge von 25 cm und ein Gewicht von 400 Gramm. Sein Körper ist gedrungen und er besitzt einen dicken und stumpfen Kopf. Die Augen sind relativ groß und sitzen sehr hoch. Der Vordere Kiemendeckel zeigt 6-7 kurze Dornen und der hintere Kiemendeckel einen langen Dorn. Die Seitenlinie endet bereits kurz vor der Schwanzflosse und an ihr entlang liegen 35-40 Schuppen. Die beiden Rückenflossen sind miteinander verwachsen, wobei die vordere Hartstrahlen und die hintere Weichstrahlen aufweist. Die Rückenflosse weist 11-15, die Schwanzflosse 17, die Brustflosse 13 und Bauch- und Afterflosse 5-6 Strahlen auf. Eine Fettflosse besitzt der Kaulbarsch nicht. Der Rücken weist eine olivgraue, grau- oder braungrüne Färbung auf, die zu den Flanken immer heller wird und in einem schmutzigen weiß am Bauch endet. Auffällig sind mehrere dunkle Flecken, die auch auf Rücken-, After- und Schwanzflosse zu finden sind.
Lebensraum/Verhalten: Der Kaulbarsch bevorzugt langsam fließende Flüsse und Ströme, hält sich aber auch im Brachwasserbereich ihrer Mündungsgebiete auf. Auch in Seen und Teichen kann es zu größeren Beständen kommen. Der Kaulbarsch ist sehr gesellig und bildet kleine Schwärme. Er ist ein typischer Bodenbewohner und hält sich vor allem am Grund auf.
Nahrung: Der Kaulbarsch nimmt als typischer Bodenbewohner Insektenlarven, Flohkrebse, Würmer und sogar Fischlaich auf.
Vermehrung: Die Geschlechtsreife erreicht der Kaulbarsch im Alter von 2 Jahren. Die Laichzeit findet in den Monaten März bis Mai statt. Er stellt keine besonderen Ansprüche an sein Laichgebiet. Bei einer Wassertemperatur von 10-15 Grad geben die Weibchen pro Kilo Körpergewicht ca. 400 Eier ab, die eine Größe von 1,0 mm haben. Dabei bevorzugen sie den Uferbereich mit einer maximalen Wassertiefe von 2 Metern. Die Eier werden einzeln oder in Streifen abgegeben und an Steine, Pflanzenteile oder Sandgut geheftet. Anschließend werden sie von den Männchen befruchtet. Nach etwa 5-15 Tagen schlüpfen die Larven, die eine Größe von 3-5 mm haben. Bis zu vierzehn Tagen ernähren sie sich von ihrem Dottersack, bevor sie kleines Zooplankton aufnehmen.
Gefährdung: Der Kaulbarsch gilt im allgemeinen nicht als gefährdet, ist aber in einigen Bundesländern als potentiell gefährdet eingestuft.
Schutz: Zur Zeit sind keine Schutzmaßnahmen bekannt.
Aussehen: Der Kaulbarsch erreicht eine Länge von 25 cm und ein Gewicht von 400 Gramm. Sein Körper ist gedrungen und er besitzt einen dicken und stumpfen Kopf. Die Augen sind relativ groß und sitzen sehr hoch. Der Vordere Kiemendeckel zeigt 6-7 kurze Dornen und der hintere Kiemendeckel einen langen Dorn. Die Seitenlinie endet bereits kurz vor der Schwanzflosse und an ihr entlang liegen 35-40 Schuppen. Die beiden Rückenflossen sind miteinander verwachsen, wobei die vordere Hartstrahlen und die hintere Weichstrahlen aufweist. Die Rückenflosse weist 11-15, die Schwanzflosse 17, die Brustflosse 13 und Bauch- und Afterflosse 5-6 Strahlen auf. Eine Fettflosse besitzt der Kaulbarsch nicht. Der Rücken weist eine olivgraue, grau- oder braungrüne Färbung auf, die zu den Flanken immer heller wird und in einem schmutzigen weiß am Bauch endet. Auffällig sind mehrere dunkle Flecken, die auch auf Rücken-, After- und Schwanzflosse zu finden sind.
Lebensraum/Verhalten: Der Kaulbarsch bevorzugt langsam fließende Flüsse und Ströme, hält sich aber auch im Brachwasserbereich ihrer Mündungsgebiete auf. Auch in Seen und Teichen kann es zu größeren Beständen kommen. Der Kaulbarsch ist sehr gesellig und bildet kleine Schwärme. Er ist ein typischer Bodenbewohner und hält sich vor allem am Grund auf.
Nahrung: Der Kaulbarsch nimmt als typischer Bodenbewohner Insektenlarven, Flohkrebse, Würmer und sogar Fischlaich auf.
Vermehrung: Die Geschlechtsreife erreicht der Kaulbarsch im Alter von 2 Jahren. Die Laichzeit findet in den Monaten März bis Mai statt. Er stellt keine besonderen Ansprüche an sein Laichgebiet. Bei einer Wassertemperatur von 10-15 Grad geben die Weibchen pro Kilo Körpergewicht ca. 400 Eier ab, die eine Größe von 1,0 mm haben. Dabei bevorzugen sie den Uferbereich mit einer maximalen Wassertiefe von 2 Metern. Die Eier werden einzeln oder in Streifen abgegeben und an Steine, Pflanzenteile oder Sandgut geheftet. Anschließend werden sie von den Männchen befruchtet. Nach etwa 5-15 Tagen schlüpfen die Larven, die eine Größe von 3-5 mm haben. Bis zu vierzehn Tagen ernähren sie sich von ihrem Dottersack, bevor sie kleines Zooplankton aufnehmen.
Gefährdung: Der Kaulbarsch gilt im allgemeinen nicht als gefährdet, ist aber in einigen Bundesländern als potentiell gefährdet eingestuft.
Schutz: Zur Zeit sind keine Schutzmaßnahmen bekannt.

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