Karpfen
Lateinischer Name: Cyprinus carpio
Aussehen: Es gibt viele verschiedene Karpfenarten, der hier beschriebene ist der Wildkarpfen und unterscheidet sich von den Zuchtformen. Der Karpfen hat einen langgestreckten und seitlich nur leicht abgeflachten Körper. Sein Körper ist komplett beschuppt. Entlang der Seitenlinie liegen 35-39 Schuppen. Der Karpfen besitzt ein endständiges Maul, welches er rüsselartig vorstrecken kann. 1 Paar kurze und ein paar lange Bartfäden befinden sich an der Oberlippe. Die Rückenflosse zählt 18-26, die Schwanzflosse 17-19, die Brustflosse 16-17, die Bauchflosse 9-11 und die Afterflosse 8-9 Strahlen. Die längsten Strahlen der Rücken- und Afterflosse sind an der Hinterseite gesägt. Eine Fettflosse besitzt er nicht. Die Flossen sind transparent mit einer grau-bräunlichen Färbung, die oft rötlich schimmert. Der Rücken des Karpfen ist olivgrün, die Flanken sind deutlich heller gefärbt bis goldgelb und gehen in den weißlichen Bauch über.
Lebensraum/Verhalten: In Deutschland ist das natürliche Verbreitungsgebiet des Karpfen auf die Donau begrenzt. Er bevorzugt stehend, langsam fließende und sommerwarme Gewässer. Er bevorzugt Standorte mit vielen Wasserpflanzen, zwischen denen er sich aufhält. Er kann sich den Gegebenheiten seines Wohngewässers sehr gut anpassen und erträgt auch niedrige Sauerstoffwerte. Er lebt häufig in der Gesellschaft anderer Fischarten.
Nahrung: Die Jungtiere ernähren sich überwiegend von tierischem Plankton und gehen mehr und mehr zu Bodennahrung über. Mit ihrem vorstülpbaren, rüsselartigen Maul wühlen sie im schlammigen Untergrund nach Würmern, Insektenlarven, Schnecken, Kleinkrebsen und Kleinmuscheln. Auch Wasserpflanzen werden in geringen Maßen verspeist.
Vermehrung: Die Weibchen werden im Alter von 4 Jahren und die Männchen im Alter von 3 Jahren geschlechtsreif. Die Laichzeit erstreckt sich auf die Monate Mai bis Juli. Das Wasser muss zum Ablaichen eine Temperatur von mindestens 18 Grad aufweisen. Daher sucht der Karpfen die warmen Uferzonen auf, die viele Pflanzenbestände aufweisen. Die Weibchen geben etwa 200.000 klebrige Eier, mit einer Größe von 1,6-2,0 mm, pro Kilo Körpergewicht ab, die sich an Pflanzenteilen heften. Nach 3-5 Tagen schlüpfen die Larven, die sich in den ersten Tagen von ihrem Dottersack ernähren. Sobald sie ihre volle Schwimmfähigkeit erlangen beginnen sie mit der Nahrungsaufnahme. Der Karpfen wächst sehr langsam.
Gefährdung: Der Karpfen gilt nicht als gefährdet.
Schutz: Zur Zeit sind keine Schutzmaßnahmen bekannt.
Aussehen: Es gibt viele verschiedene Karpfenarten, der hier beschriebene ist der Wildkarpfen und unterscheidet sich von den Zuchtformen. Der Karpfen hat einen langgestreckten und seitlich nur leicht abgeflachten Körper. Sein Körper ist komplett beschuppt. Entlang der Seitenlinie liegen 35-39 Schuppen. Der Karpfen besitzt ein endständiges Maul, welches er rüsselartig vorstrecken kann. 1 Paar kurze und ein paar lange Bartfäden befinden sich an der Oberlippe. Die Rückenflosse zählt 18-26, die Schwanzflosse 17-19, die Brustflosse 16-17, die Bauchflosse 9-11 und die Afterflosse 8-9 Strahlen. Die längsten Strahlen der Rücken- und Afterflosse sind an der Hinterseite gesägt. Eine Fettflosse besitzt er nicht. Die Flossen sind transparent mit einer grau-bräunlichen Färbung, die oft rötlich schimmert. Der Rücken des Karpfen ist olivgrün, die Flanken sind deutlich heller gefärbt bis goldgelb und gehen in den weißlichen Bauch über.
Lebensraum/Verhalten: In Deutschland ist das natürliche Verbreitungsgebiet des Karpfen auf die Donau begrenzt. Er bevorzugt stehend, langsam fließende und sommerwarme Gewässer. Er bevorzugt Standorte mit vielen Wasserpflanzen, zwischen denen er sich aufhält. Er kann sich den Gegebenheiten seines Wohngewässers sehr gut anpassen und erträgt auch niedrige Sauerstoffwerte. Er lebt häufig in der Gesellschaft anderer Fischarten.
Nahrung: Die Jungtiere ernähren sich überwiegend von tierischem Plankton und gehen mehr und mehr zu Bodennahrung über. Mit ihrem vorstülpbaren, rüsselartigen Maul wühlen sie im schlammigen Untergrund nach Würmern, Insektenlarven, Schnecken, Kleinkrebsen und Kleinmuscheln. Auch Wasserpflanzen werden in geringen Maßen verspeist.
Vermehrung: Die Weibchen werden im Alter von 4 Jahren und die Männchen im Alter von 3 Jahren geschlechtsreif. Die Laichzeit erstreckt sich auf die Monate Mai bis Juli. Das Wasser muss zum Ablaichen eine Temperatur von mindestens 18 Grad aufweisen. Daher sucht der Karpfen die warmen Uferzonen auf, die viele Pflanzenbestände aufweisen. Die Weibchen geben etwa 200.000 klebrige Eier, mit einer Größe von 1,6-2,0 mm, pro Kilo Körpergewicht ab, die sich an Pflanzenteilen heften. Nach 3-5 Tagen schlüpfen die Larven, die sich in den ersten Tagen von ihrem Dottersack ernähren. Sobald sie ihre volle Schwimmfähigkeit erlangen beginnen sie mit der Nahrungsaufnahme. Der Karpfen wächst sehr langsam.
Gefährdung: Der Karpfen gilt nicht als gefährdet.
Schutz: Zur Zeit sind keine Schutzmaßnahmen bekannt.

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