Döbel
Lateinischer Name: Leuciscus cephalus
Aussehen: Der Conger gehört zu der Familie der Karpfenfische. Etwa 1.500 arten gehören u dieser Fischgruppe. Der ausgewachsene Döbel kann 40-60 cm, in Ausnahmen bis 70 cm, lange werden und erreichen ein Gewicht von maximal 5 Kilo. Sein Körper ist torpedoförmig, lang gestreckt und seitlich abgeflacht. Auffallend ist sein sehr großer Kopf mit einem breiten, endständigen Maul, welches keine Zähne aufweist. Die Rückenflosse weist 11-12 und die Afterflosse, die am Rand nach außen gewölbt ist, 10-12 Strahlen auf. Bauch und Brustflossen sind rötlich gefärbt, eine Fettflosse besitzt der Döbel nicht. Entlang der Seitenlinie besitzt er 44-46 größere Schuppen, die dunkel umrandet sind (Netzzeichnung). Die Färbung des Rückens ist graubraun mit einem grünlichen Schimmer, die Flanken sind silber bis golden und am Bauch ist eine weißliche Färbung zu finden. Der Döbel kann ein Alter von 8-10 Jahren erreichen manchmal sogar bis zu 15 Jahren.
Lebensraum/Verhalten: Der Döbel ist ein reiner Süßwasserfisch. Er bevorzugt stark strömende Flüsse. Gelegentlich findet man ihn auch in Brackwassergebieten und Seen. Junge Döbel halten sich gern in Gemeinschaft auf und leben dabei meist sehr nah an der Wasseroberfläche. Mit zunehmendem Alter wird er zum Einzelgänger, fängt an sich räuberisch zu ernähren und bevorzugt dann tiefer gelegene Plätze. Für die vom Aussterben bedrohte Bachmuschel ist der Döbel der wichtigste Wirtsfisch für die Verbreitung der Larven.
Nahrung: Eigentlich wird der Döbel zu den „Friedfischen“ gezählt, da er keine Zähne im Maul hat. Man kann ihn aber als ein Allesfresser bezeichnen. Die jüngeren Döbel ernähren sich von Algen, Wasserpflanzen, Insekten, Schnecken, Würmer und Muscheln. Die größeren Artgenossen werden räuberisch und ernähren sich von Fischen, Fröschen und Krebsen. Auch eine Maus, die im Wasser schwimmt wird gelegentlich geschlagen. Auch Früchte, wie Holunderbeeren oder Kirschen, die von Bäumen ins Wasser gefallen sind, werden von ihm verspeist.
Vermehrung: Seine Geschlechtsreife erhält der Döbel im Alter von 2 bis 4 Jahren. Die Laichzeit findet in den Monaten April bis Juni statt. Zu dieser Zeit tritt bei den Männchen ein Laichausschlag auf, in seltenen Fällen auch beim Weibchen. Sie sammeln sich zum Laichen in kleineren Schwärmen. Zunächst besetzen die Männchen die Laichplätze und die Weibchen stoßen später zu ihnen. Die reifen Weibchen legen ca. 45.000 Eier, die etwa 1,5-2 mm groß und klebrig sind, pro Kilo Körpergewicht im Kiesgrund und auf Unterwasserpflanzen ab. Dabei laichen Sie im Abstand von 10-20 Tagen zwei bis dreimal.
Gefährdung: Der Döbel zählt nicht zu den gefährdeten Arten.
Schutz: Es sind zur Zeit keine Maßnahmen erforderlich.
Aussehen: Der Conger gehört zu der Familie der Karpfenfische. Etwa 1.500 arten gehören u dieser Fischgruppe. Der ausgewachsene Döbel kann 40-60 cm, in Ausnahmen bis 70 cm, lange werden und erreichen ein Gewicht von maximal 5 Kilo. Sein Körper ist torpedoförmig, lang gestreckt und seitlich abgeflacht. Auffallend ist sein sehr großer Kopf mit einem breiten, endständigen Maul, welches keine Zähne aufweist. Die Rückenflosse weist 11-12 und die Afterflosse, die am Rand nach außen gewölbt ist, 10-12 Strahlen auf. Bauch und Brustflossen sind rötlich gefärbt, eine Fettflosse besitzt der Döbel nicht. Entlang der Seitenlinie besitzt er 44-46 größere Schuppen, die dunkel umrandet sind (Netzzeichnung). Die Färbung des Rückens ist graubraun mit einem grünlichen Schimmer, die Flanken sind silber bis golden und am Bauch ist eine weißliche Färbung zu finden. Der Döbel kann ein Alter von 8-10 Jahren erreichen manchmal sogar bis zu 15 Jahren.
Lebensraum/Verhalten: Der Döbel ist ein reiner Süßwasserfisch. Er bevorzugt stark strömende Flüsse. Gelegentlich findet man ihn auch in Brackwassergebieten und Seen. Junge Döbel halten sich gern in Gemeinschaft auf und leben dabei meist sehr nah an der Wasseroberfläche. Mit zunehmendem Alter wird er zum Einzelgänger, fängt an sich räuberisch zu ernähren und bevorzugt dann tiefer gelegene Plätze. Für die vom Aussterben bedrohte Bachmuschel ist der Döbel der wichtigste Wirtsfisch für die Verbreitung der Larven.
Nahrung: Eigentlich wird der Döbel zu den „Friedfischen“ gezählt, da er keine Zähne im Maul hat. Man kann ihn aber als ein Allesfresser bezeichnen. Die jüngeren Döbel ernähren sich von Algen, Wasserpflanzen, Insekten, Schnecken, Würmer und Muscheln. Die größeren Artgenossen werden räuberisch und ernähren sich von Fischen, Fröschen und Krebsen. Auch eine Maus, die im Wasser schwimmt wird gelegentlich geschlagen. Auch Früchte, wie Holunderbeeren oder Kirschen, die von Bäumen ins Wasser gefallen sind, werden von ihm verspeist.
Vermehrung: Seine Geschlechtsreife erhält der Döbel im Alter von 2 bis 4 Jahren. Die Laichzeit findet in den Monaten April bis Juni statt. Zu dieser Zeit tritt bei den Männchen ein Laichausschlag auf, in seltenen Fällen auch beim Weibchen. Sie sammeln sich zum Laichen in kleineren Schwärmen. Zunächst besetzen die Männchen die Laichplätze und die Weibchen stoßen später zu ihnen. Die reifen Weibchen legen ca. 45.000 Eier, die etwa 1,5-2 mm groß und klebrig sind, pro Kilo Körpergewicht im Kiesgrund und auf Unterwasserpflanzen ab. Dabei laichen Sie im Abstand von 10-20 Tagen zwei bis dreimal.
Gefährdung: Der Döbel zählt nicht zu den gefährdeten Arten.
Schutz: Es sind zur Zeit keine Maßnahmen erforderlich.

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