Bitterling
Lateinischer Name: Rhodeus sericeus amarus
Aussehen: Der Bitterling ist ein absoluter Winzling und erreicht gerade mal eine Größe von 5 bis 6 cm, in Ausnahmen bis 9 cm. Sein Körper ist hochrückig und seitlich abgeflacht. Die Rückenflosse besteht aus 12-13 Strahlen und die Afterflosse aus 11-13 Strahlen. Entlang der Seitenlinie erstrecken sich nur 5-6 Schuppen. Relativ große Schuppen liegen jedoch in einer Längsreihe mit einer Anzahl von 34-38. Graugrün bis schwärzlich ist der Rücken gefärbt, die Flanken sind heller und der Bauch weiß, der rosa schimmern kann. Eine Längsbinde zieht sich von Seitenmitte bis zur Schwanzflosse und weist eine blaugrün schimmernde Färbung auf. Die Farbgebung verändert sich während der Leichzeit beim Männchen, indem sich Kehle, Brust und vorderer Bauch rot und Rücken und Hinterkörper bläulich färben. Der Bitterling wird etwa 4-5 Jahre alt.
Lebensraum/Verhalten: In kleinen, stehenden Gewässern, wie Teiche Seen und Altarme , und in langsam fließenden Gewässern findet man den Bitterling in Schwärmen. Er bevorzugt sandigen und schlammigen Untergrund, besiedelt gern pflanzenreiche Uferzonen und kommt nur in Vergesellschaftung mit Teich- oder Flussmuscheln vor, die er für seine Vermehrung benötigt.
Nahrung: Der Bitterling ernährt sich überwiegend von Phyto- und Zooplankton, aber auch von kleinen wirbellosen Tieren, wie Würmer, Kleinkrebse und Insektenlarven.
Vermehrung: Der Bitterling erreicht seine Geschlechtsreife im Alter von 2 Jahren. Die Laich zeit findet in den Monaten April bis August statt. Den Weibchen wächst in dieser Zeit eine 5-6 cm lange Legeröhre hinter der Afteröffnung. Die Männchen sind während dieser Zeit sehr farbenprächtig. Zunächst suchen die Männchen nach einer geeigneten Muschel als Laichablageplatz. Sobald sie ein ablagereifes Weibchen erblicken, versuchen sie dieses zur Muschel zu locken. Das Weibchen schiebt die Legeröhre in den Kiemenraum der Muschel und legt dort etwa 80-100 Eier ab. Über der Einsaugöffnung der Muschel lässt das Männchen anschließend seine Milch ab und besamt so die Eier. Nach etwa 3-4 Wochen schlüpfen die kleinen Bitterlinge und verlassen die Muschel. Es kommt vor, dass eine Muschel von mehreren Paaren benutzt wird, daher kann man an einer Muschel oft mehrere Entwicklungsstadien beobachten.
Gefährdung: Der Bitterling zählt zu den vom Aussterben bedrohten Arten.
Schutz: Der Bitterling ist ganzjährig geschont.
Aussehen: Der Bitterling ist ein absoluter Winzling und erreicht gerade mal eine Größe von 5 bis 6 cm, in Ausnahmen bis 9 cm. Sein Körper ist hochrückig und seitlich abgeflacht. Die Rückenflosse besteht aus 12-13 Strahlen und die Afterflosse aus 11-13 Strahlen. Entlang der Seitenlinie erstrecken sich nur 5-6 Schuppen. Relativ große Schuppen liegen jedoch in einer Längsreihe mit einer Anzahl von 34-38. Graugrün bis schwärzlich ist der Rücken gefärbt, die Flanken sind heller und der Bauch weiß, der rosa schimmern kann. Eine Längsbinde zieht sich von Seitenmitte bis zur Schwanzflosse und weist eine blaugrün schimmernde Färbung auf. Die Farbgebung verändert sich während der Leichzeit beim Männchen, indem sich Kehle, Brust und vorderer Bauch rot und Rücken und Hinterkörper bläulich färben. Der Bitterling wird etwa 4-5 Jahre alt.
Lebensraum/Verhalten: In kleinen, stehenden Gewässern, wie Teiche Seen und Altarme , und in langsam fließenden Gewässern findet man den Bitterling in Schwärmen. Er bevorzugt sandigen und schlammigen Untergrund, besiedelt gern pflanzenreiche Uferzonen und kommt nur in Vergesellschaftung mit Teich- oder Flussmuscheln vor, die er für seine Vermehrung benötigt.
Nahrung: Der Bitterling ernährt sich überwiegend von Phyto- und Zooplankton, aber auch von kleinen wirbellosen Tieren, wie Würmer, Kleinkrebse und Insektenlarven.
Vermehrung: Der Bitterling erreicht seine Geschlechtsreife im Alter von 2 Jahren. Die Laich zeit findet in den Monaten April bis August statt. Den Weibchen wächst in dieser Zeit eine 5-6 cm lange Legeröhre hinter der Afteröffnung. Die Männchen sind während dieser Zeit sehr farbenprächtig. Zunächst suchen die Männchen nach einer geeigneten Muschel als Laichablageplatz. Sobald sie ein ablagereifes Weibchen erblicken, versuchen sie dieses zur Muschel zu locken. Das Weibchen schiebt die Legeröhre in den Kiemenraum der Muschel und legt dort etwa 80-100 Eier ab. Über der Einsaugöffnung der Muschel lässt das Männchen anschließend seine Milch ab und besamt so die Eier. Nach etwa 3-4 Wochen schlüpfen die kleinen Bitterlinge und verlassen die Muschel. Es kommt vor, dass eine Muschel von mehreren Paaren benutzt wird, daher kann man an einer Muschel oft mehrere Entwicklungsstadien beobachten.
Gefährdung: Der Bitterling zählt zu den vom Aussterben bedrohten Arten.
Schutz: Der Bitterling ist ganzjährig geschont.

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