Bachsaibling
Lateinischer Name: Salvelinus fontinalis



Aussehen: Der Bachsaibling erreicht eine Größe von 30 bis 45 cm mit einem Gewicht von max. 1 kg und gehört zu den Lachsfischen Sein Körper ist hochrückig, langgestreckt und torpedoförmig mit einem hohen Schwanzstiel. Das Maul ist endständig und sehr weit. Es reicht bis hinter die Augen, die Mundhöhle ist schwarz gefärbt. Bei der Schwanzflosse ist der Hinterrand leicht eingekerbt., er besitzt eine Fettflosse. Der Bachsaibling ist ein Fisch, der zu den farbenprächtigsten Süßwasserfischen gehört. Die Farben können im Laufe des Jahres variieren und auch von Population zu Population. Der Rücken hat eine braune bis olivgrüne Färbung, besetzt mit einer helleren grünen Marmorierung. Die Seiten sind gelblich bis rötlich und ebenfalls mit einer Marmorierung gekennzeichnet. Der Vorderrand der paarigen Flossen und der Afterflosse ist schwarz-weiß gesäumt. Entlang der Seitenlinie zählt man beim Bachsaibling 160-225 sehr kleine Schuppen. Der Bachsaibling erreicht ein Alter von ungefähr 8-10 Jahren.



Lebensraum/Verhalten: Der Bachsaibling ist ein absoluter Kaltwasserfisch und lebt in Gewässern bis max. 16 Grad Wassertemperatur. Er bevorzugt sauerstoffreiche und strömungsstarke Fließgewässer, kann aber auch sauerstoffärmere und saueres Wasser mit niedrigem PH-Wert vertragen. Auf Grund seiner Anspruchslosigkeit ist er an manchen Abschnitten daher der einzige Fisch. Er benötigt auch nicht viele Versteckmöglichkeiten.



Nahrung: Die Nahrung besteht aus wirbellosen Kleintieren wie Würmer, Insektenlarven, Schnecken und Bachflohkrebse. Der Bachsaibling kann sich jedoch bei geeigneten Lebensbedingungen auch sehr räuberisch verhalten und ernährt sich dann vor allem von Fischen.

Vermehrung: Seine Geschlechtreife erreicht der Bachsaibling mit 2-3 Jahren. Die Laichzeit findet zwischen Oktober und März statt. Der Bachsaibling gehört zu den Kieslaichern. Die Weibchen schlagen durch Verdrehen des Hinterlaibs wird mit Hilfe der Schlammflosse eine Laichgrube im kiesigen Untergrund. Hier hinein legt das Weibchen etwa 2.000 Eier pro kg Körpergewicht mit einer Größe von circa 4 mm Durchmesser. Anschließend werden die Eier mit Kies. bedeckt. Nach etwa 100 Tagen schlüpfen die Jungfische, die sich in den ersten 40 Tagen vom Dottersack ernähren und dann erst zur aktiven Futteraufnahme übergehen. Auffallend ist die besondere Färbung der laichreifen Tiere.



Gefährdung: Eine Gefährdung ist nicht gegeben.



Schutz: Im Zeitraum vom 16. September bis 15 März gibt es eine Artenschonzeit.