Andreas Renk von den Aller-Weser-Hochseeanglern
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Auch bei den diesjährigen traditionellen Störtebekerangeln der Aller-Weser-Hochseeangler e.V. konnten die 14 Mannschaften mit je 3 Teilnehmern aus ganz Norddeutschland gute Dorsche erbeuten. Die fahrt ging mit dem MS “Ostpreussen” aus Heiligenhafen um 06:45 Uhr Richtung Norden durch die Hohwachter Bucht , wo am Vortage gute Fangergebnisse erzielt werden konnten. Sofort nach dem verlassen des Hafens konnten die Teilnehmer Ihre Losnummern ziehen und Ihre Ruten nach Aussteckung der Plätze aufbauen.
Nach eine Ausgiebigen Frühstück an Bord erreichten wir nach 1,5 Stunden unseren vorgesehenen Angelplatz Nordwestlich von Behrensdorf. Zum erstaunen des Kapitäns setzte gerade ein Fischkutter seine Netze aus, aber wo die Berufsfischer angeln musste ja auch fisch für uns sein. Der Platz war optimal zum Angeln, 7-9 Meter Wassertiefe mit auslaufender Landzunge auf 12 Meter abfallend. Leider konnten wir aufgrund der Wetter- und Strömungslage nicht an der stelle dicht bei den Netzen angeln. Darauf hin fuhren wir westlich in das Schießgebiet der NATO wo am Feiertag nicht los ist ( zum Glück ).
Endlich konnten die ersten Pilker bei guten Driften von ca. 0,8 bis 1,1 Knoten versengt werden. Die ersten Fische folgten prompt. Der Kapitän Gerhart Stengel hatte heute das bestreben endlich mal wieder den Kutter voll Fisch zu haben. Ihn ärgerte es sosehr das an unseren ersten Angelplatz Netze standen das er unsere Angelzeit um 1 Stunde kostenlos verlängerte. Die besten Fangergebnisse konnten beim Jiggern mit einen Pilker ohne Drilling und zwei Beifängern erzielt werden.
In der Mittagszeit wurde ein Platzwechsel durchgeführt so dass jeder Teilnehmer die gleiche Chance hatte auch mal einen Guten Platz an Bord zu bekommen. Nach der Angelzeit wurde der gesamte Fang des Angelns am Heck des Schiffes gemessen. Auf der Rückfahrt zum Hafen hatten alle Teilnehmer die Möglichkeit Ihre Fische zu Filetieren und Küchenfertig mit nach Hause zu nehmen.
Die anschließende Pokalverleihung fand nach Ankunft im Hafen und Reinigung der Schiffes an Bord statt. Den Spezifischpokal erhielt Udo Maske ( Bremen ) für einen Hornhecht von 64 cm. Thomas Gräfe (Apen ) bekam für einen Dorsch von 65 cm den Pokal für den größten gefangen Fisch und eine Tasse mit dem Logo vom MS “Ostpreussen” die vom Kapitän gestiftet wurde.
Den Wanderpokal “Störtebeker” konnte sich der Angelverein SAV Dannenberg sichern, gefolgt von SAV Achim und Lüchow. Der besten Einzelsieger waren Manfred Düpow ( 20 Fische ) gefolgt von seinen Sohn Andreas (18 Fische ) aus Dannenberg, Carsten Niedzielski aus Achim sicherte sich mit 14 Fischen den 3 Platz. Es wurden 15 Einzelsieger und die besten 6 Mannschaften mit einen Pokal ausgezeichnet, Insgesamt wurden über 40 Pokal von den Aller-Weser-Hochseeangler e.V. an deren Gästen vergeben, zusätzlich wurden unter den Teilnehmern noch zahlreiche Sachpreise verlost.
Andreas Renk

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