Ob Norden oder Süden: Ganz Schweden bietet fantastische Angelmöglichkeiten. Denn hier existieren unzählige fischreiche Angelgewässer, die uns Angler mit natürlich vorkommenden Beständen der attraktivsten Fischarten locken. Egal ob Seen, Flüsse oder Meer: Das Wasser ist stets sauber, die Binnengewässer besitzen oft sogar Trinkwasserqualität. Unberührte Natur, echte Wildmark sowie eine artenreiche Säugetier- und Vogelfauna verleihen dem Angelerlebnis in Schweden das gewisse Extra. Lassen Sie Ihre Anglerträume in Erfüllung gehen - im Angelparadies Schweden.
Schweden ist ca. 1.600 Km lang, so dass z.B. Klima und landschaftliche Gegebenheiten zwischen den nördlichen und südlichen Landesteilen stark variieren. Auch die vorkommenden Fischarten, die die Angelmethoden und die Länge der Angelsaison können unterschiedlich sein. In der Regel jedoch ist das Angeln im Frühling, Sommer und Herbst am abwechslungsreichsten und ergiebigsten. Die Informationen auf diesen Seiten sollen nur ein Vorgeschmack sein, welche Vielfalt Sie im Angelparadies Schweden erwartet. Denn die Chance, den Traumfisch zu fangen ist hier sehr groß.
Nordschweden und Lappland
Das Angelabenteuer beginnt im Norden der Landschaft Lapplands, im Land der Mitternachtssonne, wo die unberührte Wildmark unvergessliche Natursszenarien bereithält: von den hohen Fjälls, dem Kahlgebirge , im Westenbis hin zum Bottnischen Meerbusen im Osten. In dieser Region locken Tausende von Seen mit Forelle und Saibling in der Gebirgsregion sowie Forelle, Äsche, Hecht, Barsch und Maräne im flacheren Waldland. Zudem erwarten den Angelfreund große, gewaltige Flüsse mit zahlreichen fischreichen und naturschönen Nebenflüssen. In Haupt- wie Nebenflüssen leben ergiebige Äschen- und Bachforellenbestände, und in einigen steigen zeitweise Lachse en masse auf. Dies gilt beispielsweise für den Lainio, einen der Nebenflüsse des Torne älv. Am Fuße des Kebnekaise - Schwedens höchstem Berg - liegt das Anglercamp "Tjuonajokk" am legendären Flöuss Kaitum, der als Europas bestes Äschengewässer gilt. Der lange, breite und völlig naturbelassene Kalixälven ermöglicht zusammen mit seinem Nebenfluss Ängesån fantastisches Lachsangeln. Das Angeln im Fjäll ist im Juli und August am erfolgversprechendsten; auf Lachs wird von Mitte Juni bis Ende August geangelt.
Wer in dieser riesigen, nahezu unbesiedelten Wildmark mit ihren kristallklaren Gewässern das Angelabenteuer sucht, den erwarten nahezu grenzenlose Möglichkeiten. Auch der Süden Lapplands erstreckt sich von Fjäll- und Waldlandschaft bis hin zur Küste, so daß auch dort vielfälltige Angelmöglichkeiten bestehen. Tausende von Seen in dieser weitläufigen Landschaft bieten gute Saibling- und Forellenfänge, aber auch das Angeln auf Äsche, Hecht und Barsch ist Erfolgversprechend. Die unberührte Wildmark ist auch hier von mehreren größeren Flüssen durchzogen, die hauptsächlich Bachforelle und Äsche, aber auch Lachs beeinhalten.
Einer der bekanntesten Lachsflüsse ist der Byske. In Sorsele und Kittelfjell bestehen ausgezeichnete Möglichkeiten, in den Strömungsabschnitten und Pools der breiten Flüsse Äsche und Bachforelle an den Haken zu bekommen. Verbreitetste Methode ist das Fliegenfischen, aber auch das Spinnangeln ist meist von Erfolg gekrönt. Im Fjäll wird von Ende Juni bis Anfang September geangelt, Lachsangelsaison ist von Mitte Juni bis Ende August.
Die Landschaften Järmland und Häjedalen bestehen durch ihre wildromantische Natur, Häuser und Ortschaften liegen jedoch schon etwas dichter beisammen als in Lappland. Die landschaftlich abwechslungsreiche Region, in der Fjäll und Wald dominieren, lockt mit zahlreichen und fischreichen Gewässern. Ob man nun gern in Seen angelt oder Flüsse und Bäche bevorzugt: Zahlreiche spannende Herausforderungen sind Ihnen garantiert. In den Fließgewässern kommen hauptsächlich Forelle, Äsche und Hecht vor. Dieselben Arten sind auch in den Seen anzutreffen, wo aber beispielsweise auch gute Bestände an Saibling, Maräne und Barsch leben. Die Angelreviere Ammerån, Gimån, Storsjö und Tännäs locken mit attraktieven Angelmöglichkeiten auf Forelle und Äsche in Fließgewässern, während die umliegenden Seen interessantes Hechtangeln ermöglichen. Eine besondere Attraktion stellt das unglaublich spannende und ergiebige Bootsangeln in den Binnenseen dar. Das Fliegenfischen ist dabei ebenso erfolgreich wie das Spinnfischen. Die günstigste Zeit liegt zwischen Juni und Mitte September. Die Bachforelle ist in Fließgewässern jedoch ab 1. September geschützt. Der Ostteil der Region ist durch eine interessante Mischung aus Gewässern und beeindruckenden Wäldern gekennzeichnet. Diese waldreiche Landschaft durchziehen mehrere große Flüsse, die erstklassige Angelmöglichkeiten bieten. Einer dieser Flüsse ist der Ljusnan, dessen mittlerer Abschnitt, der Mellanljusnam, herrliches Angeln auf u.a. Äsche und Bachforelle ermöglicht. Ganz in der Nähe liegt Svågadalen, das mit attraktivem Wildmarkangeln lockt. In dieser Region liegen zahlreiche Seen, in denen u.a. Seeforelle und Hecht leben, sowie eine Reihe kleinerer Flüsse und Seen, die Bachforelle und Äsche Lebensraum bieten. Auch das Angeln auf Saibling, Barsch und verschiedene Friedfischarten kann hier ausgesprochen erfolgreich sein. Fliegenfischen, Spinn- und Posenangeln sind besonders lohnende Angelmethoden. Die Angelsaison dauert von Mai bis Anfang Oktober.
Mittelschweden
In der Provinz Dalarna, dem südlichsten Abschnitt der skandinavischen Gebirgskette, ist das Fliegenfischen oft am erfolgsversprechenden, aber auch die Rute des Spinnanglers kann sich im Drill enorm krümmen. Die Landschaft ist von den beiden großen Flüssen Österdalälven und Västerdalälven geprägt, doch gibt es hier auch jede Menge Seen und zahlreiche Flüsse und Bäche mit herrlichen Beständen von Forelle, Äsche, Saibling und Maräne sowie Hecht und Barsch. Einer der Nebenflüsse im Oberlauf des Ösredalälven ist der Storån, der vor allem für sein fantastisches Fliegenfischen auf kapitale Bachforellen bei Idre bekannt ist. Der Fluß passiert dann Älvdalen - ebenfalls ein hochinteressantes Revier, in dem abwechslungsreiches Angeln in Flüssen, Bächen und Seen möglich ist. Am Oberlauf des Västerdalälven liegt Malung, das mit herrlichem Strömungsangeln auf Äsche, aber auch mit schönen Angelerlebnissen auf z.B. Seeforelle, Saiblinge und Hecht in mehreren hundert Seen lockt. Die Angelsaison dauert in der Regel von Anfang Juni bis Ende September.
Etwa 150 Km nördlich von Stockholm münden die Unterläufe des Dalälven in die Ostsee. Die gleichnahmige Region Nedre Dalälven präsentiert sich mit beeindruckend schöner Natur, die ihre Schönheit teils dem Fluss und teils der Tatsache verdankt, dass die Region eine Übergangszone zwischen nord- und südschwedischen Naturtypen bildet. Die Flußlandschaft ist durch große, inselreiche Seen und Förden gekennzeichnet, die durch Stromschnellen und strömungsabschnitte miteinander in Verbindung stehen. Petrijünger lockt vor allem das ausgezeichnete Hechtangeln in dieser Region, aber auch großwüchsige Zander und Barsche kommen reichlich vor. Nahe der Flußmündung bei Älvkarleby wird auch ausgiebig auf Lachs und Meerforelle geangelt.
Insgesamt gehen allein hier pro Jahr ca. 20.000 kg Fisch an den Haken. Lachs und Meerforelle kommen in kapitalen Exemplaren vor: Das Durchschnittsgewicht für Lachs liegt bei ca. 10 Kg, das für Meerforelle bei gut 2 Kg. Das 150 km lange und ausgesprochen naturschöne Gewässersystem bietet insgesamt etwa 30 Fischarten Lebensraum, und die Region verfügt daher über ein besonders vielfälltiges Angebot an Angelmöglichkeiten. Die Angelsaison reicht im Wesentlichen von April bis Anfang November.
Åland
Auf Åland - dem östlich von Stockholm gelegenen großen Inselreich inmitten der Ostsee - bestehen ideale Möglichkeiten, das Angeln auf Hecht und Meerforelle miteinander zu kombinieren. Da die Region aus 6.500 Inseln besteht, präsentiert sie sich als außergewöhnliches und ausgesprochen faszinierendes Miniaturland, das nicht nur abwechslungsreiche Natur, sondern auch fantastische Angelmöglichkeiten bietet. Die Hütten des Angelcamps sind direkt am Strand gelegen. Die bekannten Hechtgewässer, die jedes Jahr mehrere Exemplare von über 10 kg hervorbringen, liegen quasi vor der Hüttentür. Auch das küstenahe Angeln auf Meerforelle kann zeitweise sehr lohnend sein. Eine besondere Attraktion ist zudem das Schleppen auf Lachs. Das Spinnangeln - von Land oder vom Boot aus - ist die gängiste Methode, aber gerade das Fliegenfischen ist in den letzten Jahren immer beliebter geworden. Frühling und Herbst sind die besten Angelzeiten.
Südschweden
Angler erwartet in Westschweden ein unglaublich variantes Angelvergnügen in den unterschiedlichsten Umgebungen und auf die verschiedensten Arten. Dem Allroundangler bieten sich daher nahezu unerschöpfliche Möglichkeiten. Die naturschöne Schärenlandschaft Bohusläns lockt beispielsweise mit spannenden Angelabenteuern auf silberglänzende Meerforellen - vom Boot oder von Land aus. Das Meerforellenangeln ist vom 1. März bis zum 15. September erlaubt; die beste Angelzeit ist Frühling und Saisonende, wenn die Forellen im Flachwasser auf Raubzug gehen. Von der Küste aus sind auch Flüsse und Seen bequem zu erreichen, die u.a. mit Hecht, Barsch und Zander locken. Packende Angelerlebnisse sind auch an den beiden größten Binnenseen Schwedens, Vänern und Vättern, sicher. Dort ist das Schleppen auf Lachs und Saibling die große Attraktion. Am Westufer des Vättern liegt Hökensås, wo in einem überschaubaren Gebiet etwa 30 natürliche kleinere Seen in eine schöne Waldlandschaft eingebettet liegen. Dort ist Put-and-Take-Angeln auf Forelle und Regenbogenforelle möglich. In einigen dieser Insektenreichen Seen wird nur mit Fliege gefischt, während in den übrigen Gewässern hauptsächlich Spinnangeln betrieben wird. Geangelt wird von Mai bis Oktober.
Die Region Fegen verfügt über mehrere Seen, die hauptsächlich zum Angeln auf Hecht, Zander und Barsch einladen. Aber auch verschiedene Weißfischarten beißen dort. Besonders attraktiv ist das Angeln vom Boot aus. Spinnangeln und das Schleppen vom Ruderboot aus sind die gängigsten Fangmethoden, aber auch Posenangeln und Fliegenfischen bringen den Erfolg. Die Angelsaison dauert von Ende April bis Anfang November, die günstigste Zeit ist im Frühling und Herbst.
Etwa 100 km südlich von Göteborg liegt die Stadt Falkenberg, deren Umgebung vor allem für spannendes Angeln auf Lachs und Meerforelle in kleineren und größeren Flüssen bekannt ist. Dies gilt insbesondere für den Ätran, der mitten durch Falkenberg fließt. Hier werden jährlich ca. 1.000 Lachse und Meerforellen gefangen - beim traditionellen Fliegenfischen mit der Zweihand-Fliegenrute und beim Spinnangeln. Die klassische Angelmethode im Ätran ist jedoch das Posenangeln mit Garnele - eine Methode, die seit Jahren Anfänger und Profis schwach werden läßt. Das Angeln ist hier von März bis September erlaubt; am erfolgsversprechendsten ist jedoch im Sommer und Herbst.
Der große , waldreiche Teil Südschwedens ist besonders reich an Seen, in denen hauptsächlich Hecht, Barsch, Zander und verschiedene Weißfischarten vorkommen. Kinda, Klavreström und Getnö Gård zählen dabei zu den interessantesten Revieren im Binnenland. Es wird in der Regel vom Boot aus geangelt und die Chancen stehen gut, eigene "hot spots" zu finden - ob man nun Spinn -,Posen- oder Schleppangler ist. An der Ostküste erwartet den Angler hechtreiches Brackwasser. Fanggewichte von 10 Kg sind keine Seltenheit, aber auch wesentlich kapitalere Exemplare gehen regelmäßig an den Haken. Västervik ist ein heißer Tip für all diejenigen, die das Hechtangeln oder das Posen- und Grundangeln auf verschiedene Friedfischarten praktizieren wollen. Bei Grankullavik auf Öland gehen sowohl Meerforellen wie kapitale Hechte an den Haken. Die beste Angelzeit für Meerforelle ist in der Regel Frühling und Herbst. Auf die übrigen Arten kann ganzjährig erfolgreich gefischt werden, wobei jedoch Frühling und Herbst am erfolgversprechendsten sind.
Das große "Angelabenteuer Schweden" findet an der Südküste, genauer gesagt in Blekinge , seinen Abschluß. Diese Region, die wegen der naturschönen Landschaft oft als "Garten Schwedens" bezeichnet wird, ist unter Anglern vor allem für das Lachs- und Meerforellenangeln im weltberühmten Fluß Mörrumsån bekannt. Der Mörrumsån mündet in die Hanö-Bucht, wo einzigartige Schleppfischmöglichkeiten auf kapitale Lachse und Meerforellen bestehen, die vom Meer in die einzelnen Flüsse aufsteigen. Hier werden jedes Jahr Lachse von über 20 Kg und Meerforellen der 10-kg-Klasse gefangen. Karlskrona ist im Osten dieser Region gelegen. In der der Stadt vorgelagerten hübschen und einladenden Schärenlandschaft erwarten Sie beim Angeln auf u.a. kapitalen Hecht und Barsch sowie zeitweise auch auf Meerforelle herrliche Erlebnisse. Die beste Angelzeit ist Frühling und Herbst. Lachs und Meerforelle stehen jedoch ab 15. September unter Schutz.
Viel Spaß beim Angeln in Schweden
Angebote zu den fantastischen Angelrevieren

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