Sternstunden im Norwegenurlaub 1998 !
1998 bekam ich die Gelegenheit mit 3 Sportfreunden nach Norwegen "Insel Halsnoy`"zu fahren. Es war eine fast mörderische Fahrt obwohl nicht einmal das weiteste Urlaubsziel in Norwegen das dort möglich wäre. Nun egal wir kamen nach gut 23 Stunden an unserem Ziel an ,wir konnten zwar nicht gleich in unsere Hütte aber dafür durften wir schon die beiden Boote benutzen also ....nichts wie raus auf `s Wasser ;o)So ruhig wie auf diesem Foto war es am ersten Tag allerdings nicht. Wir hatten jeder einen Fisch in drei Stunden aber das war garnicht so schlecht. Wir mußten uns ersteinmal zurechtfinden so vom Auto ins Boot von Deutschland mit einemmal in Norwegen...einfach Phantastisch. Patric fing gleich seinen ersten Hai und ich einen Pollack.
Alles was recht ist aber das kann doch nicht alles gewesen sein ? Nein war es auch nicht , die nächsten Tage fingen wir reichlich Fisch. Morgens nach dem Frühstück bis zum Mittag und nach dem Mittag bis Abends fuhren wir raus auf den Fjord. Makrelen als Köder fangen war leichter gesagt als getan an manchen Tagen versteckten sie sich vor uns und wir mußten einige Zeit suchen bis wir 20 Stück zusammen hatten, aber wenn wir sie hatten ging es gleich zu unserem Fangplatz den wir uns schon am ersten Tag aussuchten. Es war eine Untiefe mit Warnschild, dort waren "nur" 15 m Wassertiefe die Steil auf 90 m zu der einen Seite und auf über 180 m zu den anderen Seiten abfiel, das alles aus Geröll. Also ein echter Topplatz und dort fingen wir jeden Tag Fische satt. Wir probierten ,wenn wirklich nichts ging ein paarmal so nebenbei für eine Stunde andere Angelgründe aus und fingen hier zwar auch aber nicht die großen, aber immerhin fing ich an so einem Platz den einzigen Dorsch von 65 cm und das Ende August. Also auch nicht schlecht. ;o)
Mit solchen Booten ging es raus auf "See" mit 15 bis 25 PS nicht gerade Langsam und eigentlich ausreichend für 3 Personen . Wir sahen auch Boote die mit 4 Anglern randvoll waren aber das sah nicht mehr sehr Lustig aus. Der Eigentümer unserer Hütte hatte einen Spruch drauf der alles sagte : "Siehst Du einen Angler im Boot stehen , ist es garantiert ein Deutscher" .Also BITTE Freunde werdet nicht Leichtsinnig Schwimmwesten an und Sitzen bleiben im Boot sind die Grundregeln zur eigenen Sicherheit. Der kleine weiße Punkt (Foto oben),das sind unsere Sportfreunde Udo und Bodo *alle mal winken* . Es ist himmlisch bei so ruhigem Seegang !
So war es , bis auf den ersten Tag, die restliche Woche. Nun kommen wir zu dem Typischen Massenfiletstransport. Es ist ja in die Kritik geraten ,das mitschleppen der ganzen Filets , dennoch finde ich das es einem zusteht ,soviel wie möglich mitzunehmen im gegenzug zu dem teuren Urlaub ,oder ? Natürlich nur für den Eigenbedarf und so haben wir dann in einer Woche jeder rund 80 Kg Filets zusammengefischt. Mitten in der Woche kam dann was kommen mußte der Fisch meines Lebens. An der Untiefe ,mit Abdrift . Fast eine ganze Makrele als Köder am Grund ~ 90 m tief Biß mein persönlicher Rekordleng von 45 Pfund und 157 cm Länge. Nie hätte ich gedacht das ich solch einen Brocken ja fangen würde.
Und dennoch hat es mich nicht aus der Ruhe gebracht als die Rute runterschlug. Mit einem mal Bog sich die Rute bis ins Handteil durch, zuerst dachte ich an einen "Hänger" aber als dann Leben in die Rute kam und mit einem Ruck etliche Meter Schnur von der Multirolle gezogen wurde wußte ich da ist ein Gr´ßer dran. Da wir nun schon Tagelang an einem Abfallenden Unterwasser Berg fischten merkte ich sofort das es jetzt Zeit wurde die Rute auf ihr Rückgrad zu testen, denn der Fisch saß nun gänzlich im Felsen. Ich hatte eine Balzer Magna Blue 80 Lbs und meine DAM Quick LDL 431 mit 0,30mm geflochtener Schnur bis zum bersten auf Spannung ,aber der Fisch wollte nicht raus aus seinem Loch. Nun gab es nur die Möglichkeiten entweder die Schnur reißt ,die Rute bricht oder der Fisch schlitzt aus. Aber er mußte da Unten aus seinem Loch raus, also volle Pulle ,Pumpen was das Zeug hergab. Dann merkte ich das der Fisch ins Freiwasser kam und nun gab ich ein bißchen mehr Gas . Fünf Meter über Grund ,nun hatte ich gewonnen.
Was für ein Drill, das Material hielt und meine Puste auch. Als der Leng die letzten Meter unter der Wasseroberfläche war ,konnte man ihn schon recht gut erkennen und mir fuhr ein Schreck in die Glieder, wie bekommst Du den ins Boot. Mein Extra für Norwegen angefertigtes Edelstahl Gaff aus 12 mm Edelstahl kam endlich zum Einsatz und es gelang mir ohne größere Probleme den Leng ins Boot zu hiven. Dannach zitterte ich am ganzen Körper und wie fuhren zurück in den Hafen, für Heute war es genug.
Patric und ich fingen zusammen mit dem großen noch einige andere Leng an dem Platz an dem Tag . An den anderen Tagen waren die Kisten genauso voll auch ohne zu zählen. Am vorletzten Abend sagte ich zu Patric das ich ein bißchen enttäuscht wäre wenn ich ohne einen Haifang nach Hause fahren würde (wann hat man schon die Chance) und so sollte es am nächsten Tag auch losgehen, wir konnten Morgens vor unserer Abfahrt nach Deutschland die Morgendliche Angeltour von 3 Stunden noch mitnehmen. Also fuhren wir raus. Natürlich wieder zur Untiefe. Aber nichts wollte Beißen ?. Kaum Makrelen ,keine Pollacks , keine Leng überhaupt keine Flossenträger . An der Steilküste nur 100 m weg fingen unsere Sportfreunde einige Makrelen und da wir Köder brauchten setzten wir unser Boot dorthin um ,nachdem die Kollegen weitergefahren waren . Gleich beim ersten Wurf fingen wir einige Makrelen, Patric wollte sie diesmal eigentlich mitnehmen, ich aber nicht .Also rann an den Haken und runter damit. Klopf, Klopf Grundberührung.
Erste Drift ein Leng von 90 cm. Patric hat das Fieber gepackt ,Köder rann und runter, immernoch erste Drift sein Leng auch so um die 90 cm. Wir verhohlen zum erstenmal ,Driften über die gleiche Stelle. Höchstens 20 m Wassertiefe ,10 m vom Steilhang ,was für ein Berg in greifbarer Nähe.Zweite Drift ,es rappelt in den Ruten ganz kurz aber schnell , wir holen hoch ,fehlbiß ?, kein Köder mehr am Haken ?. Alles nochmal von vorne und dann haut es rein. Wir fangen in 1,5 Stunden zusammen 13 Haie. WAHNSINN !! Bei jeder Drift Fisch, bei jedem Drill kommen mehrere Haie zur Oberfläche, das Boot Randvoll mit Flossen. Patric 6 Haie 1 Leng, Ich 7 Haie 1 Leng und das am Letzten Tag. Mein Wunsch ging in Erfüllung.
FAZIT : Ich muß so schnell wie nur möglich nach Norwegen. Unsere Familienplanung ,wird mich wohl die nächsten Jahre
daran hindern ,aber aufgeschoben ist ja nicht aufgehoben. So das war es .Liebe Grüße und Petri Heil wünscht euch euer Marco
Alles was recht ist aber das kann doch nicht alles gewesen sein ? Nein war es auch nicht , die nächsten Tage fingen wir reichlich Fisch. Morgens nach dem Frühstück bis zum Mittag und nach dem Mittag bis Abends fuhren wir raus auf den Fjord. Makrelen als Köder fangen war leichter gesagt als getan an manchen Tagen versteckten sie sich vor uns und wir mußten einige Zeit suchen bis wir 20 Stück zusammen hatten, aber wenn wir sie hatten ging es gleich zu unserem Fangplatz den wir uns schon am ersten Tag aussuchten. Es war eine Untiefe mit Warnschild, dort waren "nur" 15 m Wassertiefe die Steil auf 90 m zu der einen Seite und auf über 180 m zu den anderen Seiten abfiel, das alles aus Geröll. Also ein echter Topplatz und dort fingen wir jeden Tag Fische satt. Wir probierten ,wenn wirklich nichts ging ein paarmal so nebenbei für eine Stunde andere Angelgründe aus und fingen hier zwar auch aber nicht die großen, aber immerhin fing ich an so einem Platz den einzigen Dorsch von 65 cm und das Ende August. Also auch nicht schlecht. ;o)
Mit solchen Booten ging es raus auf "See" mit 15 bis 25 PS nicht gerade Langsam und eigentlich ausreichend für 3 Personen . Wir sahen auch Boote die mit 4 Anglern randvoll waren aber das sah nicht mehr sehr Lustig aus. Der Eigentümer unserer Hütte hatte einen Spruch drauf der alles sagte : "Siehst Du einen Angler im Boot stehen , ist es garantiert ein Deutscher" .Also BITTE Freunde werdet nicht Leichtsinnig Schwimmwesten an und Sitzen bleiben im Boot sind die Grundregeln zur eigenen Sicherheit. Der kleine weiße Punkt (Foto oben),das sind unsere Sportfreunde Udo und Bodo *alle mal winken* . Es ist himmlisch bei so ruhigem Seegang !
So war es , bis auf den ersten Tag, die restliche Woche. Nun kommen wir zu dem Typischen Massenfiletstransport. Es ist ja in die Kritik geraten ,das mitschleppen der ganzen Filets , dennoch finde ich das es einem zusteht ,soviel wie möglich mitzunehmen im gegenzug zu dem teuren Urlaub ,oder ? Natürlich nur für den Eigenbedarf und so haben wir dann in einer Woche jeder rund 80 Kg Filets zusammengefischt. Mitten in der Woche kam dann was kommen mußte der Fisch meines Lebens. An der Untiefe ,mit Abdrift . Fast eine ganze Makrele als Köder am Grund ~ 90 m tief Biß mein persönlicher Rekordleng von 45 Pfund und 157 cm Länge. Nie hätte ich gedacht das ich solch einen Brocken ja fangen würde.
Und dennoch hat es mich nicht aus der Ruhe gebracht als die Rute runterschlug. Mit einem mal Bog sich die Rute bis ins Handteil durch, zuerst dachte ich an einen "Hänger" aber als dann Leben in die Rute kam und mit einem Ruck etliche Meter Schnur von der Multirolle gezogen wurde wußte ich da ist ein Gr´ßer dran. Da wir nun schon Tagelang an einem Abfallenden Unterwasser Berg fischten merkte ich sofort das es jetzt Zeit wurde die Rute auf ihr Rückgrad zu testen, denn der Fisch saß nun gänzlich im Felsen. Ich hatte eine Balzer Magna Blue 80 Lbs und meine DAM Quick LDL 431 mit 0,30mm geflochtener Schnur bis zum bersten auf Spannung ,aber der Fisch wollte nicht raus aus seinem Loch. Nun gab es nur die Möglichkeiten entweder die Schnur reißt ,die Rute bricht oder der Fisch schlitzt aus. Aber er mußte da Unten aus seinem Loch raus, also volle Pulle ,Pumpen was das Zeug hergab. Dann merkte ich das der Fisch ins Freiwasser kam und nun gab ich ein bißchen mehr Gas . Fünf Meter über Grund ,nun hatte ich gewonnen.
Was für ein Drill, das Material hielt und meine Puste auch. Als der Leng die letzten Meter unter der Wasseroberfläche war ,konnte man ihn schon recht gut erkennen und mir fuhr ein Schreck in die Glieder, wie bekommst Du den ins Boot. Mein Extra für Norwegen angefertigtes Edelstahl Gaff aus 12 mm Edelstahl kam endlich zum Einsatz und es gelang mir ohne größere Probleme den Leng ins Boot zu hiven. Dannach zitterte ich am ganzen Körper und wie fuhren zurück in den Hafen, für Heute war es genug.
Patric und ich fingen zusammen mit dem großen noch einige andere Leng an dem Platz an dem Tag . An den anderen Tagen waren die Kisten genauso voll auch ohne zu zählen. Am vorletzten Abend sagte ich zu Patric das ich ein bißchen enttäuscht wäre wenn ich ohne einen Haifang nach Hause fahren würde (wann hat man schon die Chance) und so sollte es am nächsten Tag auch losgehen, wir konnten Morgens vor unserer Abfahrt nach Deutschland die Morgendliche Angeltour von 3 Stunden noch mitnehmen. Also fuhren wir raus. Natürlich wieder zur Untiefe. Aber nichts wollte Beißen ?. Kaum Makrelen ,keine Pollacks , keine Leng überhaupt keine Flossenträger . An der Steilküste nur 100 m weg fingen unsere Sportfreunde einige Makrelen und da wir Köder brauchten setzten wir unser Boot dorthin um ,nachdem die Kollegen weitergefahren waren . Gleich beim ersten Wurf fingen wir einige Makrelen, Patric wollte sie diesmal eigentlich mitnehmen, ich aber nicht .Also rann an den Haken und runter damit. Klopf, Klopf Grundberührung.
Erste Drift ein Leng von 90 cm. Patric hat das Fieber gepackt ,Köder rann und runter, immernoch erste Drift sein Leng auch so um die 90 cm. Wir verhohlen zum erstenmal ,Driften über die gleiche Stelle. Höchstens 20 m Wassertiefe ,10 m vom Steilhang ,was für ein Berg in greifbarer Nähe.Zweite Drift ,es rappelt in den Ruten ganz kurz aber schnell , wir holen hoch ,fehlbiß ?, kein Köder mehr am Haken ?. Alles nochmal von vorne und dann haut es rein. Wir fangen in 1,5 Stunden zusammen 13 Haie. WAHNSINN !! Bei jeder Drift Fisch, bei jedem Drill kommen mehrere Haie zur Oberfläche, das Boot Randvoll mit Flossen. Patric 6 Haie 1 Leng, Ich 7 Haie 1 Leng und das am Letzten Tag. Mein Wunsch ging in Erfüllung.
FAZIT : Ich muß so schnell wie nur möglich nach Norwegen. Unsere Familienplanung ,wird mich wohl die nächsten Jahre daran hindern ,aber aufgeschoben ist ja nicht aufgehoben. So das war es .Liebe Grüße und Petri Heil wünscht euch euer Marco

Zur Zeit befinden sich über 14.000 Seiten in unserem Index.